Die Großen Bücher
Suchen Sie einen Namen: eine Familie, einen Ort, eine Gemeinde, eine große Gestalt. Alles, was Zakhor dokumentiert, ist ein Großes Buch — ein lebendiges Buch, das seine Quellen nennt und die Spur seiner Fassungen bewahrt.
Oder nach Typ stöbern
Kein Name im Kopf? Jeder Typ eines Großen Buches hat seinen Katalog — Familien, Orte, Gemeinden, Texte, Gestalten, Institutionen, Objekte, Dokumente und Themen.
Familien & Linien
Familien, Namensvarianten, Ursprünge und Persönlichkeiten — das Gedächtnis, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Entdecken →Orte
Städte, Viertel, mitunter verschwundene Geografien — dort, wo eine jüdische Präsenz gelebt hat.
Entdecken →Gemeinschaften
Die Diasporas und ihre Welten: Séfaraden, Aschkenasen, Misrachim, Romanioten…
Entdecken →Texte & Werke
Die Texte des Erbes — Handschriften (von Hand geschrieben) und gedruckte Werke vereint: Kodizes, Kommentare, Philosophie, Mystik.
Entdecken →Große Persönlichkeiten
Die Männer und Frauen, die dieses Gedächtnis geprägt haben — Rabbiner, Dichter, Philosophen, Gelehrte.
Entdecken →Objekte
Dokumentierte rituelle und historische Objekte, Träger einer materiellen Geschichte.
Entdecken →Dokumente & Archive
Gedruckte Bücher, Archive, Karten und Fotografien — die in den Großen Büchern zitierten Beweisstücke (Handschriften sind Texte).
Entdecken →Themen
Übergreifende Große Bücher — kulturelle und wissenschaftliche Beiträge, Gedächtnis der Verfolgungen… — die Familien, Orte und Gemeinschaften miteinander verbinden.
Entdecken →Ein Großes Buch lesen
Jedes Große Buch lässt sich online lesen, Kapitel für Kapitel, mit seinen Quellen, seinen Abbildungen und der Geschichte seiner Fassungen. Hier die zuletzt veröffentlichten — oder suchen Sie direkt nach einem Familiennamen, einem Ort, einer Persönlichkeit.
Was ist ein Großes Buch?
Ein Großes Buch ist kein bloßer Eintrag: Es ist eine Einheit des Erbes — eine Linie, ein Ort, eine Gemeinde, ein Werk, ein Objekt oder eine Institution — behandelt wie ein lebendiges Buch. Es vereint Überlieferung und Kritik, nennt jede seiner Quellen und bewahrt die Geschichte seiner Versionen. Drei Grundsätze aus dem Manifest bestimmen es:
Gedächtnis & Geschichte
Zwei Register laufen nebeneinander her, ohne dass eines das andere richtet: das Gedächtnis — die empfangene und weitergegebene Überlieferung — und die Geschichte — die kritische Feststellung der Tatsachen. Jedes behält seine eigene Stimme. Art. 2
Gesichert · Wahrscheinlich · Überliefert · Vermutet
Jede Aussage trägt ein Etikett, das angibt, wie weit die Gewissheit reicht: gesichert, wahrscheinlich, überliefert oder vermutet. Es wird nie erfunden — es wird unterschieden, was man weiß, von dem, was man vermutet. Art. 3
Nichts wird gelöscht
Nichts wird gelöscht. Eine Korrektur schafft eine neue Version, und die vorherige bleibt einsehbar: wie die Pentimenti eines Malers bewahrt das Gedächtnis die Spur seiner Überarbeitungen. Art. 4
Fehlt ein Ort, eine Gemeinde, eine Institution oder ein Thema im Katalog?
Ein Großes Buch vorschlagen →Zum Verständnis der Entstehung jüdischer Familiennamen siehe die Typologie von Aaron Demsky.