Frühmittelalter und Kreuzzüge
Letzte der Städte, in denen der Erzbischof von Köln seine Gemeinde zerstreut hatte
Juillet 1096·Geldern
Die Bilanz wird genau so wiedergegeben, wie die Quelle sie nennt — nie gerundet, nie mit einer anderen addiert. Die Bilanzen überschneiden sich von Ereignis zu Ereignis.
die Flüchtlinge massakriert oder zum Glauben gezwungen
Geldern war der letzte der Marktflecken, in denen der Erzbischof von Köln seine Gemeinde verstreut hatte. Die Kreuzfahrer massakrierten dort einen Teil der Flüchtlinge und tauften andere mit Gewalt.
Kaiser Heinrich IV., aus Italien zurückgekehrt, erlaubte den Getauften des Rheinlands, zum Judentum zurückzukehren, entgegen dem Willen des Gegenpapstes Clemens III., der die Taufe für unauslöschlich hielt, unter welchen Umständen sie auch immer stattgefunden hatte. Die kaiserliche Entscheidung ermöglichte es den überlebenden Gemeinden, sich wieder zu konstituieren, doch keine fand wieder, was sie vor jenem Sommer gewesen war.
- Zeitraum :
- Frühmittelalter und Kreuzzüge
- Art :
- Massaker
- Region :
- Westeuropa
- Land :
- Allemagne
Chronique de Salomon bar Siméon ; Chronique d'Éliézer bar Nathan ; Ekkehard d'Aura.