Les Lamentations de Jérémie — Eikha
מגילת איכה
Verfasser: Attribué au prophète Jérémie (c. 586 av. J.-C.)
Datum: c. 586–580 av. J.-C.
Aufbewahrung: Tradition manuscrite biblique, fragments de Qumran (4QLam, 3QLam, 5QLam)
hinterlegt am 16. April 2026 · Register Schnittstelle · Verwahrer, nicht Eigentümer
❧ Beschreibung
Die Lamentationen (Eikha, « Wie… ? ») sind eine Sammlung von fünf Elegien, verfasst unmittelbar nach der Zerstörung Jerusalems und des Ersten Tempels durch Nebukadnezar II. 586 v. Chr. Diese Gedichte, unter den ergreifendsten der Weltliteratur, beschreiben mit unerträglicher Intensität Hungersnot, Massaker, Demütigung und Verödung einer einst « voller Menschen » Stadt, die zur « Witwe » wurde. Die vier ersten Gedichte sind alphabetische Akrosticha — eine formale Struktur, die mit der Gewalt des Inhalts kontrastiert, als ob das Alphabet selbst das Chaos der Katastrophe enthalten versuchte. Die Tradition schreibt sie Jeremia zu, der Jerusalems Fall prophezeit hatte, und die Lamentationen wurden zum Paradigma der jüdischen Literatur nationaler Trauer, bei jeder Zerstörung neu gelesen — von 586 v. Chr. bis 70 n. Chr. und darüber hinaus.
In der Tradition
Lebendige Erinnerung
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In der Geschichte
Kritische Forschung
Datierung
English
The Lamentations (Eikhah) are five elegies composed after the destruction of Jerusalem and the First Temple by Nebuchadnezzar II in 586 BCE. These poems describe with unbearable intensity the famine, massacre, humiliation and desolation of a city that became "like a widow." They became the paradigm of Jewish national mourning literature.