Anschläge (seit 1970)
Anschlag — Jérusalem, Bus 19 (rue de Gaza)
29 janv. 2004·Jérusalem, bus 19 (rue de Gaza)
Die Bilanz wird genau so wiedergegeben, wie die Quelle sie nennt — nie gerundet, nie mit einer anderen addiert. Die Bilanzen überschneiden sich von Ereignis zu Ereignis.
Die Linie 19 durchquert Jerusalem von Ost nach West, von Rehavia nach Givat Shaul, und folgt dabei der Gaza-Straße, einer Wohnstraße nahe der Residenz des Ministerpräsidenten. Am 29. Januar 2004 besteigt ein palästinensischer Polizist aus Bethlehem den Bus und zündet seinen Sprengstoff zu der Stunde, als die Beamten auf dem Weg zur Arbeit sind. Die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden, dem Fatah nahestehend, bekennen sich zu dem Anschlag, was die Stellung der Palästinensischen Behörde schwächt, die damals in Waffenstillstandsverhandlungen eingebunden war. Das Wrack des Fahrzeugs, das lange aufbewahrt wurde, diente als Beweisstück in den Zivilverfahren, die von den Familien gegen die verantwortlichen Organisationen angestrengt wurden.
- Zeitraum :
- Anschläge (seit 1970)
- Art :
- Anschlag
- Region :
- Eretz Israel
- Land :
- Terre d'Israël
Benny Morris, *Righteous Victims* ; Yezid Sayigh, *Armed Struggle and the Search for State* ; Institut national israélien de mémoire des victimes d'actes hostiles.