Textes des Pyramides — La plus ancienne littérature religieuse de l'humanité
כתבי הפירמידות
Verfasser: Prêtres égyptiens (c. 2400–2200 av. J.-C.)
Datum: c. 2500–2200 av. J.-C.
Aufbewahrung: Pyramides de Saqqarah (in situ), copies au Musée du Caire
hinterlegt am 16. April 2026 · Register Geschichte · Verwahrer, nicht Eigentümer
❧ Beschreibung
Die Pyramidentexte, in die Innenwände der königlichen Pyramiden der 5. und 6. Dynastie in Saqqarah eingraviert, bilden das älteste Corpus religiöser Literatur der Menschheit — etwa 800 Formeln (« Aussagen »), bestimmt, die Unsterblichkeit des Pharaos im Jenseits zu sichern. Für die jüdische Geschichte sind diese Texte in zweifacher Weise bedeutsam. Erstens dokumentieren sie die ägyptische Zivilisation, in der nach biblischer Tradition die Hebräer lebten und von der sie bestimmte Konzepte erbten: Die Formulierungen des Psalms 104 zeigen auffallende Parallelen zur Großen Hymne an Aton (ca. 1350 v. Chr.), die selbst Erbe dieser Sonnen-Tradition ist. Zweitens bildete die ägyptische Jenseitstheologie — Totengericht, Seelenwägung, ewiges Leben — den kulturellen Rahmen, gegen den sich die Tora durch ihre bemerkenswerte fast völlige Stille über das Leben nach dem Tod absetzt.
In der Geschichte
Kritische Forschung
Datierung
English
The Pyramid Texts, carved on pyramid chamber walls at Saqqara, constitute humanity's oldest religious literature. They document the Egyptian civilization in which the Hebrews lived and illuminate the cultural framework against which the Torah defined its own remarkable silence about the afterlife.