Récit sumérien du Déluge — L'histoire de Ziusudra
סיפור המבול השומרי
Verfasser: Tradition sumérienne (c. 2150–2000 av. J.-C.)
Datum: c. 2150–2000 av. J.-C.
Aufbewahrung: University of Pennsylvania Museum (tablette CBS 10673)
hinterlegt am 16. April 2026 · Register Schnittstelle · Verwahrer, nicht Eigentümer
❧ Beschreibung
Die sumerische Fluterzählung ist die älteste bekannte Version des Mythos der universellen Sintflut, dessen biblische Version (Genesis 6–9) direkte Erbin ist. Der fragmentarische Text erzählt, wie die Götter beschließen, die Menschheit durch eine Flut zu zerstören, aber wie der fromme König Ziusudra (Äquivalent des akkadischen Utnapishtim und des biblischen Noahs) vom Gott Enki gewarnt wird und überlebt, indem er ein Schiff baut. Nach sieben Tagen und sieben Nächten des Sturms opfert Ziusudra den Göttern und erhält ewiges Leben. Die Parallelen zur Genesis sind strukturell: göttliche Warnung, Arche-Bau, universelle Zerstörung, Opfer nach der Flut, göttliche Verheißung. Aber die theologischen Unterschiede sind ebenso aufschlussreich: wo sumerische Götter aus Laune handeln, bestraft der Gott der Genesis die moralisch verdorbene Menschheit und schließt einen Bund mit Noah.
In der Tradition
Lebendige Erinnerung
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English
The Sumerian Flood Story is the oldest known version of the universal flood myth, of which the biblical version (Genesis 6–9) is the direct heir. The structural parallels with Genesis — divine warning, ark construction, universal destruction, post-diluvian sacrifice — are undeniable, but the theological differences are equally revealing.