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Ish HaHalakha — L'Homme de la Halakha

איש ההלכה

Verfasser: Rabbi Joseph Ber Soloveitchik (1903–1993)
Datum: 1944
Aufbewahrung: Archives du Rav Soloveitchik, Yeshiva University (New York)

Yeshiva University Library · hinterlegt am 16. April 2026 · Register Schnittstelle · Verwahrer, nicht Eigentümer

Beschreibung

Ish HaHalakha («Der Mann der Halakha»), 1944 in hebräischer Sprache in der Zeitschrift Talpiot veröffentlicht, ist der Gründungsessay des Denkens des Rav Soloveitchik, der dominierenden intellektuellen Figur des amerikanischen orthodoxen Judentums im 20. Jahrhundert. Das Werk bietet eine Phänomenologie des halakhischen Bewusstseins, indem es es mit dem wissenschaftlichen Bewusstsein vergleicht: Der Mann der Halakha konstruiert wie der Mathematiker ein ideales System a priori (die halakhischen Kategorien), das er dann auf die empirische Realität projiziert, um sie zu heiligen. Soloveitchik stellt zwei Archetypen gegenüber — der religiöse Mensch (ish hadaat) zugewandt der Transzendenz und der kognitive Mensch (ish hahevra) zugewandt der Welt — um zu zeigen, dass der Mann der Halakha diese Opposition transzendiert, indem er das Ideale im Konkreten verwirklicht. Dieser Essay legt die Grundlagen für eine intellektuell rigorose und offene Orthodoxie für den Dialog mit der Moderne.

In der Tradition

Lebendige Erinnerung

Keine Daten zur lebendigen Erinnerung für dieses Element.

In der Geschichte

Kritische Forschung

Datierung

English

Halakhic Man, published in Hebrew in 1944, is the foundational essay of Rabbi Joseph B. Soloveitchik's thought, the dominant intellectual figure of 20th-century American Orthodox Judaism. The work proposes a phenomenology of halakhic consciousness, comparing it to scientific consciousness.

עב עברית

מסה פילוסופית על ארכיטיפ האדם הדתי.

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