Cylindre-sceaux de Sumer — Premiers récits mythologiques gravés
חותמות גליל שומריים
Verfasser: Artisans et scribes sumériens (c. 3000–2900 av. J.-C.)
Datum: c. 3000–2900 av. J.-C.
Aufbewahrung: British Museum (Londres), Musée du Louvre (Paris), Iraq Museum (Bagdad)
hinterlegt am 16. April 2026 · Register Schnittstelle · Verwahrer, nicht Eigentümer
❧ Beschreibung
Die sumerischen Zylindersiegels aus der Zeit der Djemdet Nasr (ca. 3000–2900 v. Chr.) sind die ersten Objekte, die narrative mythologische Szenen in Miniatur eingraviert trugen. Über weiche Tontafeln und Krüge gerollt, hinterlassen sie ein durchlaufendes Fries, das kultische Szenen, rituelle Bankette, Kämpfe zwischen Helden und Tieren und die ersten identifizierbaren Darstellungen von Gottheiten darstellt. Unter den berühmtesten Szenen: ein nackter Mann zwischen zwei Bäumen, begleitet von einer Schlange — ein Bild, das einige Forscher der biblischen Erzählung des Gartens Eden (Genesis 2–3) nahebrachten. Während diese Identifizierung umstritten bleibt, dokumentieren die Zylindersiegels eindeutig das mesopotamische Bildrepertoire, von dem die biblischen Ursprungserzählungen durchdrungen sind: der Lebensbaum, der Kampf gegen das Chaos, das heilige Bankett, die Hierarchie zwischen Götterwelt und Menschenwelt. Diese winzigen Objekte sind die ersten «Bilderbücher» der Menschheit, und ihre Bildsprache wird die biblische Symbolik zwei Jahrtausende lang nähren.
In der Tradition
Lebendige Erinnerung
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English
Sumerian cylinder seals from the Jemdet Nasr period are the first objects bearing engraved mythological narrative scenes. Among the most famous: a naked man between two trees flanked by a serpent — an image some scholars have linked to the Garden of Eden narrative (Genesis 2–3).