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Archives d'Ebla — Noms sémitiques et cités bibliques

ארכיון אבלה

Verfasser: Scribes du royaume d'Ebla (c. 2400–2300 av. J.-C.)
Datum: c. 2400–2300 av. J.-C.
Aufbewahrung: Musée national d'Idlib (Syrie), Université de Rome « La Sapienza »

hinterlegt am 16. April 2026 · Register Geschichte · Verwahrer, nicht Eigentümer

Beschreibung

Die Archive von Ebla, 1974–1975 von Paolo Matthiae in Tell Mardikh (Syrien) entdeckt, bilden eines der umfangreichsten epigrafischen Korpora des dritten Jahrtausends: etwa 17 000 Keilschrifttafeln in Sumerisch und Eblaïtisch (westsemitische Sprache). Für die biblische Geschichte sind diese Archive bedeutsam: Sie bezeugen die Existenz einer brillanten semitischen Zivilisation in Syrien ein Jahrtausend vor Abraham, mit Eigennamen (Isra-il, Ab-ra-mu, Da-u-dum) und Ortsnamen (Hazor, Megiddo, Gaza, möglicherweise Sodom und Gomorra), die sich mit der biblischen Geographie und Onomastik überschneiden. Während die kühnsten Identifikationen der frühen Publikationen durch spätere Forschung relativiert wurden, demonstrieren die Archive von Ebla das Alter und den Reichtum der westsemitischen Kultur, von der das Volk Israel einer der Erben ist.

In der Geschichte

Kritische Forschung

Datierung

English

The Ebla archives, some 17,000 cuneiform tablets discovered in Syria, attest to a brilliant Semitic civilization a millennium before Abraham, with personal names and toponyms that overlap with biblical geography and onomastics.

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