Anschläge (seit 1970)
Bombe an Bord von Swissair-Flug 330 nach Tel-Aviv, das Flugzeug stürzt nach dem Start ab
21 févr. 1970·Würenlingen (Suisse)
Die Bilanz wird genau so wiedergegeben, wie die Quelle sie nennt — nie gerundet, nie mit einer anderen addiert. Die Bilanzen überschneiden sich von Ereignis zu Ereignis.
Ein Flug der Fluggesellschaft Swissair verlässt Zürich mit dem Ziel Tel Aviv mit Passagieren verschiedener Nationalitäten, darunter eine israelische Delegation. Eine im Frachtraum versteckte Ladung, ausgestattet mit einem barometrischen Zünder, explodiert kurz nach dem Abflug.
Die Besatzung versucht, nach Zürich zurückzukehren, doch Rauch dringt in das Cockpit ein und das Flugzeug stürzt in der Nähe von Würenlingen ab. Es gibt keine Überlebenden. Am selben Tag explodiert eine Ladung desselben Typs in einem österreichischen Flugzeug, dem es gelingt zu landen.
Das Attentat wird zunächst bekannt und dann dementiert; es eröffnet das Zeitalter der barometrischen Bomben im Luftfrachtverkehr und führt zur Verallgemeinerung der Gepäckkontrolle bei internationalen Flügen.
- Zeitraum :
- Anschläge (seit 1970)
- Art :
- Anschlag
- Region :
- Westeuropa
- Land :
- Suisse
Encyclopaedia Judaica ; chroniques de presse contemporaines.