RitualXVIIe–XVIIIe siècle· XVIIIe siècle
Venetianische silberne Rimonim
Das Große Buch bereichernרימונים
Beschreibung
Die Rimonim (« Granatäpfel ») sind ein Paar von Schmuckstücken, die die beiden Stäbe der Torah-Rolle krönen, wenn diese getragen wird, in Anspielung auf die Granatapfelfrucht und die Glöckchen des Gewandes des Hohepriesters. Mit kleinen Glöckchen versehen, die beim Tragen der Rolle läuten, gehören sie zur sorgfältigsten Synagogenkunst. Die venetianische und allgemeiner die italienische Tradition bevorzugt eine gestaffelte, turm- oder campanileförmige Architektur mit mehreren übereinanderliegenden durchbrochenen Registern, in fein getriebener, ziselierter und manchmal vergoldeter Silberarbeit. Diese Stücke zeugen von der Rolle der Goldschmiede in den italienischen Ghettos bei der Herstellung von Kultgegenständen in den 17. und 18. Jahrhunderten.
Merkmale
- Material
- Argent
- Provenienz
- Italie (Venise)
Bibliografie
- Encyclopaedia Judaica — 2e éd., Keter/Macmillan
- Jewish Virtual Library ↗
Weitere Objekte — Ritual
Menora des Tempels
Temple de Jérusalem
Tisch der Schaubrote
Temple de Jérusalem
Torahkrone (Keter) aus Silber aus Italien
Italie
Sederteller aus Zinn aus Mitteleuropa
Europe centrale
Weinkumme zur Beschneidung (kos shel brit) aus Silber aus Deutschland
Allemagne (Francfort, Augsbourg)
Etrog-Box aus Filigranarbeit aus dem Jemen
Yémen