RitualXVIIIe–XIXe siècle· XIXe siècle
Mantel einer Tora, bestickt aus dem Osmanischen Reich
Das Große Buch bereichernמעיל ספר תורה
Beschreibung
Der Toramantel (me'il) ist eine flexible Gewebehulle, die die Torarolle umhüllt, wenn diese nicht in einem starren Behältnis aufbewahrt wird, und die über die Stäbe gezogen wird, um sie zu schützen und zu bekleiden. Im Osmanischen Reich folgen diese Mäntel einer reichen sephardischen Textilkunst: Sie zeigen Gold- und Silberstickerei im Couchierstich (Metallfaden auf der Oberfläche fixiert) auf Samthintergründen, verziert mit floralen Motiven, Vasen, Kronen und den Tafeln des Gesetzes. Dieses Handwerk ist Teil der großen Tradition der osmanischen Goldstickerei, die von Werkstätten mehrerer Gemeinden geteilt wurde. Der Mantel gehört zu den Textilien des Rollenparamenten zusammen mit dem Toraschleier und dem Bindeband.
Merkmale
- Material
- Velours et fil métallique
- Provenienz
- Empire ottoman (Turquie)
Bibliografie
- Encyclopedia of Jews in the Islamic World — Brill
- Encyclopaedia Judaica — 2e éd., Keter/Macmillan
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