RitualXIXe–XXe siècle· XIXe siècle
Hamsa (khamsa) aus Silber aus Marokko
Das Große Buch bereichernחמסה
Beschreibung
Die hamsa (‚fünf' auf Arabisch, in Anspielung auf fünf Finger) ist ein Amulett in Form einer offenen Hand, das den bösen Blick abwehren und Glück bringen soll, weit verbreitet bei jüdischen und muslimischen Bevölkerungen des Mittelmeerraums. Man hängt sie im Haus auf, über einer Tür, oder trägt sie als Anhänger. In Marokko wird die jüdische Goldschmiedekunst sie in durchbrochenem, graviertem, tauschiertem oder mit Steinen und Glasperlen gefasstem Silber aus, manchmal mit Fischen flankiert oder mit Inschriften vervollständigt. Objekt an der Grenze zwischen Schmuck und Talisman, veranschaulicht sie eine volkstümliche Schutzkultur, die Gemeinden des Maghreb gemeinsam ist, wo jüdische Goldschmiede eine führende Rolle spielten.
Merkmale
- Material
- Argent
- Provenienz
- Maroc
Bibliografie
- Encyclopedia of Jews in the Islamic World — Brill
- Encyclopaedia Judaica — 2e éd., Keter/Macmillan
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