KunstXVIIIe–XIXe siècle· XIXe siècle
Ausgeschnittener Mizrah aus Osteuropa
Das Große Buch bereichernמזרח
Beschreibung
Der Mizrah (« Osten ») ist eine Platte oder ein Bild, das an der Wand eines Hauses oder einer Synagoge aufgehängt ist, um die Richtung nach Jerusalem anzuzeigen, wohin man sich zum Beten wendet; an der Ostwand in den Gemeinden Europas und des Westens angebracht, markiert er diese Seite. In Osteuropa wurde er gerne in ausgeschnittener Papierform (Scherenschnitt-Technik) ausgeführt, mit Messer oder Schere durchbrochen und mit Aquarell nachgebessert. Sein ikonographisches Repertoire vereinigt Löwen, Hirsche, Säulen, Kronen, das Wort Mizrah und günstige Verse. Als Volkskunstobjekt häufig von Privatpersonen oder Schulmeistern ausgeführt, zeugt es von einer häuslichen Andacht hin zur Heiligen Stätte.
Merkmale
- Material
- Papier découpé
- Provenienz
- Europe orientale
Bibliografie
- The YIVO Encyclopedia of Jews in Eastern Europe ↗
- Encyclopaedia Judaica — 2e éd., Keter/Macmillan
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