RitualXVIIIe–XIXe siècle· XIXe siècle
Beschneidungsplatte bestickt (Maon) aus dem Osmanischen Reich
Das Große Buch bereichernיריעת ברית מילה
Beschreibung
Dieses Tuch oder diese zeremonielle Leinwand wurde während der Beschneidung (brit mila) in den jüdischen Gemeinden des Osmanischen Reiches ausgebreitet, um den Rahmen der Feier des Eintritts in den Bund zu schmücken. Die brit mila, am achten Tag vollzogen, ist ein feierliches und festliches Ereignis des Familien- und Gemeinschaftslebens, oft verbunden mit dem symbolischen Sitz des Propheten Elias. Die osmanischen Stücke waren mit Goldfaden gestickt und mit Segnungen und dem Motiv der gehobenen Hände in der Geste des priesterlichen Segens auf Seide verziert. Dieser Textilgegenstand zeigt die zeremonielle Pracht und den Reichtum der Goldstickerei im orientalischen sephardischen Judentum.
Merkmale
- Material
- Soie brodée
- Provenienz
- Empire ottoman
Bibliografie
- Encyclopedia of Jews in the Islamic World — Brill
- Encyclopaedia Judaica — 2e éd., Keter/Macmillan
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