RitualXVIIIe–XIXe siècle· XVIIIe siècle
Deutsches Tas aus Silber
Das Große Buch bereichernטס
Beschreibung
Das Tas (buchstäblich »Schild« oder »Platte«) ist eine Brustplatte, die an einer Kette am Mantel der Torarolle hängt und ursprünglich dazu diente, mittels einer austauschbaren Plakette anzuzeigen, zu welchem Fest oder zu welchem Gottesdienst die Rolle bestimmt war. Dieser Brauch entwickelte sich in der aschkenasischen Welt, wo das Tas zum Träger ornamentaler Goldschmiedekunst wurde. Die deutschen Stücke aus getriebener und ziselierter Silber, teilweise vergoldet, zeigen häufig gedrehte Säulen, die die Gesetzestafeln rahmen, sich gegenüberstehende Löwen, eine Krone und ein kleines Behältnis für bewegliche Plaketten. Ihre Produktion wurde von Goldschmiedezünften überwacht und trägt oft Stadtmarken, die es ermöglichen, ihren Ursprung zu bestimmen.
Merkmale
- Material
- Argent
- Provenienz
- Allemagne
Bibliografie
- Encyclopaedia Judaica — 2e éd., Keter/Macmillan
- The YIVO Encyclopedia of Jews in Eastern Europe ↗
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