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Zakhor
RitualXVIIe–XIXe siècle· XVIIIe siècle

Mappa (Wimpel) aus Rheinhessen, gestickt

Das Große Buch bereichern

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Beschreibung

Die Mappa oder der Wimpel in der deutschsprachigen aschkenasischen Welt ist ein langer Stoffstreifen, der zur Umwicklung und zum Verschluss der Torarrolle dient. Nach einer Sitte des Rheinlands und der deutschsprachigen Welt wurde er aus dem Wickeltuch hergestellt, in das der Neugeborene bei seiner Beschneidung gewickelt worden war, in Streifen zerschnitten, die Ende zu Ende wieder zusammengenäht wurden, dann gestickt oder bemalt und der Synagoge geschenkt. Darauf wurden der Name des Kindes, sein Geburtsdatum und der Wunsch vermerkt, dass es heranwachse « für die Tora, das Hochzeitszelt und die guten Werke », begleitet von figürlichen Motiven. Diese Sitte machte den Wimpel zu einem Erinnerungsakt, der die Geburt des Kindes an seine Gemeinde band.

Merkmale

Material
Lin brodé
Provenienz
Allemagne (Rhénanie)

Bibliografie

Weitere Objekte — Ritual