Die Shoah (1939–1945)
Rumänisches Lager Akmechetka
Janv.-févr. 1942·Akmechetka (Transnistrie)
Die Bilanz wird genau so wiedergegeben, wie die Quelle sie nennt — nie gerundet, nie mit einer anderen addiert. Die Bilanzen überschneiden sich von Ereignis zu Ereignis.
Hungerslager in einem ehemaligen Kollektivhof eingerichtet, wo Deportierte, die als untauglich beurteilt wurden, dem Tode überlassen wurden.
Akmechetka ist eines der Lager, die die rumänische Verwaltung in Transnistrien einrichtet, dem ukrainischen Gebiet, das zwischen Dnjestr und Bug unter ihrer Herrschaft steht. In den Gebäuden einer ehemaligen Kollektivfarm errichtet, verfügt es weder über Werkstätten noch über Baustellen.
Dorthin schickt man die Deportierten, die als arbeitsunfähig eingestuft werden — Alte, Kranke, Kinder — ohne geordnete Versorgung, und man wartet. Die Wachen haben keine andere Anweisung, als das Verlassen des Lagers zu verhindern; der Tod kommt dort durch Hunger, Kälte und Typhus.
- Zeitraum :
- Die Shoah (1939–1945)
- Art :
- Shoah
- Region :
- Mittel- und Osteuropa
- Land :
- Ukraine
Matatias Carp, *Cartea Neagră* ; rapport de la Commission internationale sur l'Holocauste en Roumanie ; Yad Vashem.