Die marokkanischen Juden und die judäo-berbische Kultur
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Region: Maroc
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Die jüdische Gemeinde Marokkos war im 20. Jahrhundert eine der größten in der arabischen und muslimischen Welt. Seine Geschichte verbindet alte Schichten, darunter Elemente berberischen Ursprungs, die manchmal älter als der Islam sind, das Werk der nach 1492 angekommenen Sefarden (die Megorashim) und Kaufmannsfamilien, die mit mediterranen Handelsnetzwerken verbunden waren. Diese Vielfalt gab Anlass zu einer synkretistischen Kultur, die Arabisch, Berberisch, Hebräisch und Judäo-Spanisch je nach Region vermischte. Die Verehrung von Heiligen (Tsaddikim), manchmal bei muslimischen Nachbarn bei Wallfahrten geteilt, ist ein besonderes Merkmal der judäo-marokkanischen Volksfrömmigkeit. Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts emigrierte die überwiegende Mehrheit dieser Gemeinde, hauptsächlich nach Israel und Frankreich, und hinterließ ein reiches religiöses, musikalisches und kulturelles Erbe.
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Quellen & Ressourcen
- Encyclopedia of Jews in the Islamic World — Brill
- Encyclopaedia Judaica — 2e éd., Keter/Macmillan
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Die marokkanischen Juden und die judäo-berbische Kultur — Zakhor, https://zakhor.ai/de/grands-livres/thematiques/les-juifs-marocains-et-la-culture-judeo-berbere