Die Neu-Orthodoxie (Torah im Derekh Eretz, Hirsch)
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Die Neu-Orthodoxie ist die Strömung, die im 19. Jahrhundert von Rabbi Samson Raphael Hirsch formuliert wurde, hauptsächlich in Frankfurt am Main, als Antwort auf das Reformjudentum und die Herausforderungen der Emanzipation. Seine Devise « Torah im Derekh Eretz » (die Torah mit dem Weg der Welt) befürwortete eine strenge Einhaltung des jüdischen Gesetzes verbunden mit Engagement in deutscher Kultur, Bildung und Bürgerleben. Hirsch verteidigte die Idee, dass Treue zur Tradition nicht mit der Moderne unvereinbar war, sondern diese vielmehr in einen bestätigten religiösen Rahmen integrieren sollte. Er wirkte auch an der separaten Organisation orthodoxer Gemeinden gegenüber reformierten Institutionen mit (Austrittsorthodoxie). Diese Synthese übte einen dauerhaften Einfluss auf die moderne Orthodoxie in Mitteleuropa und später auf ihre amerikanischen und israelischen Ausläufer aus.
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Quellen & Ressourcen
- Encyclopaedia Judaica — 2e éd., Keter/Macmillan
- Jewish Virtual Library ↗
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Die Neu-Orthodoxie (Torah im Derekh Eretz, Hirsch) — Zakhor, https://zakhor.ai/de/grands-livres/thematiques/le-neo-orthodoxie