Die Bewegung von Safed und die kabbalistische Mystik des 16. Jahrhunderts
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Region: Safed (Galilée)
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Im 16. Jahrhundert wurde die Stadt Safed (Tsefat) in Obergaliläa zum Zentrum einer außergewöhnlich intensiven kabbalistischen Erneuerung. Dort lebten und lehrten bedeutende Figuren wie Moïse Cordovero, der das kabbalistisches Denken systematisierte, und Isaac Louria (der Ari), dessen Lehren zur Luria-Kabbalah mit ihren Begriffen von tsimtsoum, der Brechung der Gefäße und dem tikkoun führten. Joseph Karo, ebenfalls in Safed präsent, kompilierte dort den Choulhan Aroukh, ein Gesetzeskodex, der zur universellen Referenz für die halakhische Praxis wurde. Die Stadt war auch ein Zentrum liturgischer Poesie, aus dem das berühmte Shabbat-Lied Lekha Dodi von Salomon Alkabetz hervorgegangen ist. Dieses Zentrum strahlte dauerhaft auf die jüdische Spiritualität, Liturgie und mystische Denken aus.
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Quellen & Ressourcen
- Encyclopaedia Judaica — 2e éd., Keter/Macmillan
- Sefaria ↗
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Die Bewegung von Safed und die kabbalistische Mystik des 16. Jahrhunderts — Zakhor, https://zakhor.ai/de/grands-livres/thematiques/le-mouvement-safed-et-la-mystique-kabbaliste-du-xvie-siecle