Die amerikanische Reform-Bewegung (UAHC/URJ)
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Region: États-Unis
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Das amerikanische reformierte Judentum organisierte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts, mit der Gründung 1873 der Union of American Hebrew Congregations (später Union for Reform Judaism) auf Initiative namentlich des Rabbiners Isaac Mayer Wise und der Eröffnung des Hebrew Union College zur Ausbildung seiner Rabbiner. Vom deutschen reformierten Bewegung inspiriert, passte es die Liturgie, Theologie und Praxis an die Bedingungen des liberalen nordamerikanischen Lebens an, wie aufeinanderfolgende Glaubenserklärungen ab der von Pittsburgh 1885 bezeugen. Die Bewegung bevorzugte einen evolutionären Zugang zur Tradition und räumte der Ethik und der Gewissensautonomie einen großen Platz ein. Sie war Vorreiter in der Gleichstellung von Männern und Frauen und ordinierte ab den 1970er Jahren Frauen als Rabbinerinnen sowie in der Inklusion von LGBT-Personen. Sie stellt heute eine der Hauptströmungen des Judentums in den Vereinigten Staaten dar.
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Quellen & Ressourcen
- Encyclopaedia Judaica — 2e éd., Keter/Macmillan
- Jewish Virtual Library ↗
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Die amerikanische Reform-Bewegung (UAHC/URJ) — Zakhor, https://zakhor.ai/de/grands-livres/thematiques/le-mouvement-de-la-reform-americaine