Die Genese des Völkerrechts und die Juden
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Die Judenfrage nahm einen bemerkenswerten Platz bei der Entstehung des modernen Völkerrechts im 19. und 20. Jahrhundert ein. Auf dem Berliner Kongress von 1878 unterordneten die Großmächte die Anerkennung bestimmter Balkanstaaten der Gewährung bürgerlicher Gleichheit für ihre Minderheiten, einschließlich der Juden, obwohl diese Klauseln oft schlecht angewandt wurden. Nach dem Ersten Weltkrieg suchten die unter der Garantie des Völkerbunds stehenden Minderheitenverträge die Rechte nationaler und religiöser Minderheiten in Mittel- und Osteuropa zu schützen. Jüdische Juristen und Organisationen spielten eine aktive Rolle bei der Verteidigung dieser Mechanismen. Obwohl unvollkommen und letztlich durch den Aufstieg der Nationalismen überfordert, künden diese Vorrichtungen dennoch die Entwicklung des internationalen Menschenrechtsgesetzes nach 1945 an.
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Quellen & Ressourcen
- Encyclopaedia Judaica — 2e éd., Keter/Macmillan
- Jewish Virtual Library ↗
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Die Genese des Völkerrechts und die Juden — Zakhor, https://zakhor.ai/de/grands-livres/thematiques/la-genese-du-droit-international-et-les-juifs