Dämonologie und der Glaube an Geister (dibboukim, dybbuks)
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Region: Europe orientale
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Der Glaube an den Dibbuk – die irrende Seele eines Verstorbenen, die sich an den Körper eines Lebenden heftet – blühte in der jüdischen Welt Osteuropas in der Neuzeit auf. Er entstand an der Schnittstelle der lurianischen Kabbala, die die Lehre von der Seelenwanderung (guilgoul) entwickelte, und eines reichen Volksglaubens an Geister und Dämonen. Überlieferungen berichten von Fällen von Besessenheit und Exorzismus-Ritualen, die von Kabbalisten oder bekannten Meistern durchgeführt wurden. Im weiteren Sinne umfasste die jüdische Dämonologie Figuren wie die Chedim oder Lilith, die in Schutzpraktiken und in ethischer und mystischer Literatur integriert waren. Das Theaterstück Der Dibbuk von S. Ansky, Anfang des 20. Jahrhunderts aus ethnographischen Recherchen verfasst, verankerte diesen Glauben in der literarischen und theatralischen Kultur und machte ihn zu einem universellen Symbol.
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Quellen & Ressourcen
- The YIVO Encyclopedia of Jews in Eastern Europe ↗
- Encyclopaedia Judaica — 2e éd., Keter/Macmillan
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Dämonologie und der Glaube an Geister (dibboukim, dybbuks) — Zakhor, https://zakhor.ai/de/grands-livres/thematiques/la-demonologie-et-la-croyance-aux-esprits