Familie Breiner
Herkunft des Namens, Geschichte und Genealogie der Linie Breiner — ein jüdischer Familienname und seine Spuren.
Jüdische Familie aus Italien. Zitiert von S. Schaerf, « I cognomi degli ebrei d'Italia » (Firenze, 1925).
Geografische Herkunft: Italie
Register Gedächtnis · Verwahrer, nicht Eigentümer
Karte der Lineage
Das Great Book — Breiner
Einführung
Der Name Breiner gehört zu jener Kategorie jüdischer Familiennamen, deren Spur – zart, aber real – mehrere Kulturräume Europas durchzieht: vom deutschsprachigen und aschkenasischen Raum Mitteleuropas bis zu den Gemeinden im Norden der italienischen Halbinsel. Die vorliegende Notiz stützt sich auf einen maßgeblichen Dokumentarbeleg: Der Name Breiner ist als Familienname jüdischer Familien Italiens von Samuele Schaerf in seinem grundlegenden Repertorium I cognomi degli ebrei d'Italia, con un'appendice su le famiglie nobili ebree d'Italia verzeichnet, das 1925 in Florenz vom Verlag „Israel" herausgegeben wurde.
Dieses Werk bleibt, ein Jahrhundert nach seinem Erscheinen, das unverzichtbare Arbeitsinstrument für jeden, der die Existenz und Verbreitung eines Familiennamens innerhalb des italienischen Judentums belegen möchte. Das Verzeichnis der jüdischen Familiennamen Italiens, das Samuele Schaerf für den Florentiner Verlag „Israel" zusammengestellt hat, umfasst 1628 Familiennamen. Dass der Name Breiner in diesem Korpus erscheint, ist nicht bedeutungslos: Er bezeugt, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts Träger dieses Familiennamens als zum jüdischen Gemeinschaftsgefüge der Halbinsel gehörend identifiziert wurden.
Das vorliegende Große Buch verfolgt ein doppeltes Ziel. Es geht zunächst darum, auf der Grundlage verlässlicher Quellen das festzustellen, was als gesichert dokumentiert gelten kann; sodann darum, ohne sie mit dem Archivbeleg zu verwechseln, die etymologischen Hypothesen und die wahrscheinlichen Migrationswege wiederzugeben, die die Entstehung und Verbreitung des Namens erhellen. Die gebotene Strenge verlangt es, bei jedem Schritt zu unterscheiden, was man weiß, was man folgert und was die Überlieferung weitergibt. Der Name Breiner, der in seiner Schreibweise bescheiden wirkt, verdichtet in Wirklichkeit mehrere Jahrhunderte jüdischer Mobilität zwischen dem Reich und Oberitalien.
Versionen (1)
- v1 · aktuell · 25. Juni 2026
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Dieses Buch erzählt die Geschichte der Breiner. Ihre eigene Familie hat vielleicht auch ihr Großes Buch — suchen Sie Ihren Namen, um es zu entdecken, oder um es ins Leben zu rufen.
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zakhor.ai/breinerDie Adresse zakhor.ai/breiner führt direkt zu dieser Seite. Die Archive, die Genealogie und die Erzählungen, welche die Gemeinschaft dort hinterlegt, werden das hier dargestellte historische Porträt ergänzen.
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Das Große Buch — Breiner — Zakhor, https://zakhor.ai/de/grands-livres/familles/breinerSchreibt Ihre Familie diesen Namen anders?
Zum Gedenken
Die Zentrale Datenbank der Namen der Schoah-Opfer von Yad Vashem verzeichnet die Frauen, Männer und Kinder, die während der Schoah ermordet wurden. Sie können dort nach den Personen suchen, die den Namen Breiner trugen.
„Breiner“ bei Yad Vashem suchenDie Suche erfolgt direkt in den Archiven von Yad Vashem; Zakhor kopiert und speichert keine personenbezogenen Daten. Das Vorhandensein oder Fehlen eines Namens in der Datenbank ist nicht erschöpfend. Mehr erfahren
Die Tage dieses Buches
Dieses Buch trägt noch keinen Gedenktag. Die Quellen, die Breiner dokumentieren, geben Jahre und Jahrhunderte an, nie einen Tag; wir erfinden keinen.
Ist Ihnen ein Datum bekannt — eine Erinnerung, eine Hilloula, der Jahrestag eines Abschieds? Geben Sie ihm seinen Tag
Bibliografie
- Samuele Schaerf, I cognomi degli ebrei d'Italia (1925)
- Attilio Milano, Storia degli ebrei in Italia (1963)
- Cecil Roth, The History of the Jews of Italy (1946)