Juifs de Berditchev
Region: Ukraine (Volhynie)
Register Gedächtnis · Verwahrer, nicht Eigentümer
Veröffentlicht am 19. Juni 2026
Stadt mit jüdischer Mehrheit, ein großes Zentrum des Chassidismus, verkörpert durch Levi Yitzhak von Berditchev, und großes Handelszentrum. Seine Bevölkerung wurde 1941 massakriert.
Einleitung
Im Herzen der ukrainischen Wolhynien, in einer Ebene, die der Fluss Hnylopiat durchquert, erhob sich über mehr als zwei Jahrhunderte eine der dichtesten und eigenartigsten jüdischen Siedlungen ganz Osteuropas: Berditchev (auf modernem Ukrainisch Berdytchiv, auf Russisch Berdichev). Auf seinem Höhepunkt war die Stadt nicht nur ein Ort, an dem Juden lebten; sie war im vollsten Sinne eine jüdische Stadt — durch ihre Demographie, ihre Wirtschaft, ihre Alltagssprache, ihren liturgischen Rhythmus und ihre Vorstellungswelt. Um die Mitte des achtzehnten Jahrhunderts wurde die Stadt zu einem der bedeutendsten jüdischen Zentren der Ukraine und verdiente den ehrenvollen Titel „Jerusalem von Wolhynien".
Zwei Gestalten verkörpern die doppelte Berufung von Berditchev. Auf der einen Seite die chassidische Spiritualität, verkörpert durch den geliebten Meister Levi Yitzhak; auf der anderen das Handelswesen, das die Stadt zu einem Knotenpunkt der Messen, der Banken und des Tuchhandels machte. Diese fruchtbare Spannung zwischen Himmel und Markt, zwischen dem Rabbiner, der die Sache Israels vor dem Höchsten verfocht, und dem Kaufmann, der die Straßen des Reiches bereiste, verleiht der Geschichte von Berditchev ihre besondere Tönung. Das vorliegende Werk will diesen Weg nachzeichnen, vom Aufstieg im achtzehnten Jahrhundert bis zur Vernichtung im Herbst 1941, und dabei sorgfältig unterscheiden, was das Archivstück belegt, was die Tradition überliefert und was die Vermutung erhellt.
Versionen (1)
- v1 · aktuell · 19. Juni 2026
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Hilloula de Rabbi Levi Yitzhak de Berditchev · 5570 (1809)
Chaque année, le 25 Tichri, des pèlerins juifs d’Israël et de la diaspora se rendent au vieux cimetière juif de Berditchev pour la hilloula de Rabbi Levi Yitzhak de Berditchev (1740-1809), le « défenseur d’Israël », enterré sur place. Son tombeau est resté un lieu de pèlerinage continu depuis sa mort.
Quellen & Ressourcen
- Jean Baumgarten, La naissance du hassidisme : Mystique, rituel et société (XVIIIe-XIXe siècle) (2006)
- Sylvie Anne Goldberg, Penser l'histoire juive au début du XXe siècle (2000)
- Élie Barnavi (dir.), Histoire universelle des Juifs. De la Genèse à la fin du XXe siècle (1992)
- « Berdichev », Encyclopaedia Judaica (2ᵉ éd.) (2007) ↗
- Horodezky, Ha-Me'assef (1902)
- M. Morgulis, Voskhod (1895)
- Lestschinsky, Blaetter fuer demographische Statistik und Wirtschaftskunde der Juden (1923)
- M. Osherowitch, Shtet un shtetlekh in Ukraine (1948)
- A. Zederbaum, Di Gehaymnise fun Berdichev (1870)
- H.D. Friedberg, Toledot ha-Defus ha-Ivri be-Polanyah (1950)
- Yalkut Volin (1951)
- pk Ukrainah, s.v
- Yaari, in: ks, 10 (1934/35), 100ff., 296f (1934)
Orte der Gemeinde
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Juifs de Berditchev — Zakhor, https://zakhor.ai/de/grands-livres/communautes/juifs-de-berditchev