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Zakhor
Geographien der Erinnerung

Die Geographien der Erinnerung

58 Jahrhunderte jüdischer Präsenz kartographiert — von Ur in Chaldäa bis heute

Die Geschichte des jüdischen Volkes ist untrennbar mit seiner Geographie verbunden: verankert im Land Israel als beständigem spirituellem Horizont, entfaltet in der Diaspora als zweitausendjähriger historischer Wirklichkeit. Jeder Ort — von Ur in Chaldäa bis Jerusalem, von Bagdad bis Córdoba, von Livorno bis Mogador, von Vilnius bis Thessaloniki — trägt in sich Schichten von Erinnerung, Liturgie, Handschriften, Familien und Sprachen.

Der Bereich Geographie von Zakhor hat drei Bestrebungen:

  1. Verräumlichen des gesamten Korpus (Handschriften, Objekte, gedruckte Werke, Familien, Gemeinden), um eine kartographische Navigation durch das Erbe zu ermöglichen.
  2. Wiederherstellen der Erinnerung der Orte über eine Tiefe von 58 Jahrhunderten — von der patriarchalischen Epoche bis heute — durch die Verbindung historischer Quellen und lebendiger Erinnerung der Gemeinden.
  3. Aufdecken der Dynamiken: Handelsrouten, Druckernetzwerke, rabbinische Überlieferungsketten, Bahnen von Exil und Rückkehr.

Die 7 Eingangstore

Verbindung mit dem übrigen Zakhor

Jede Handschrift, jedes Objekt, jede Familie ist mit einem oder mehreren Orten verbunden. Umgekehrt führt jedes Ortsblatt die dort entstandenen oder bewahrten Handschriften, die wiedergefundenen Objekte, die dokumentierten Familien, die gedruckten Werke auf. Die Geographie wird zum Gewebe, das das gesamte Korpus verbindet.