Die Juden Bosnien-Herzegowinas und des Balkans
Das Große Buch mit unserer KI erstellenיהודי הבלקן
Region: Balkans
Register Schnittstelle · Verwahrer, nicht Eigentümer
Die jüdischen Gemeinden des westlichen Balkans — Sarajevo, Mostar, Belgrad, Skopje, Bitola, Sofia — bildeten sich großenteils nach der Vertreibung aus Spanien 1492, als das Ottomanische Reich die sefardischen Exilanten aufnahm. Das Judäo-Spanische (Ladino) blieb bis ins 20. Jahrhundert die Umgangs- und Kultursprache, Träger eines eigenen liturgischen, literarischen und folkloristischen Lebens. Sarajevo bewahrte insbesondere einen der Schätze des jüdischen Kulturerbes, die berühmte illuminierte Haggadah aus dem 14. Jahrhundert. Der Zweite Weltkrieg war verheerend: Die Mehrheit der Juden Bosniens, Serbiens, Mazedoniens und Nordgriechenlands wurde deportiert und ermordet, wodurch jahrhundertealte Gemeinden vernichtet wurden. Eine bemerkenswerte Ausnahme war Bulgarien, wo ein erheblicher Teil der Juden dank interner Mobilisierungen der Deportation entging. Diese Gemeinden sind heute reduziert, aber aktiv und leisten Gedenkarbeit und kulturelle Revitalisierung.
Ein noch zu schreibendes Buch
Dieses Große Buch ist noch nicht geschrieben. Seine Abfassung beginnt genau hier: Claude verfasst ein eigenständiges Werk aus den Archivstücken des Korpus und einer Websuche und reichert es mit jeder neuen beigetragenen Quelle an.
Quellen & Ressourcen
- Encyclopedia of Jews in the Islamic World — Brill
- Encyclopaedia Judaica — 2e éd., Keter/Macmillan
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